So ganz ohne Schutt sieht das bissel leer aus, also müssen Gehwegsteine ran, Teichfolie, Muttererde und weiter geht es.

 

 

Daniel scheut die Temperatur des Wassers nicht, die Falten müssen geschickt gelegt werden.

Mutti räumt so lange ihren Garten in der Alten Anlage aus und um und verlegt Gehweg.

 

 

 

Oma wollte unbedingt im Grünen sitzen und bringt auch noch diesen verdammten Kunstrasen mit an. Auf meine frisch verlegten Gehwegplatten. Aber was kann man schon gegen Eltern unternehmen - da muss man halt hören.

So, nachdem die Garage weg ist und 5 Tonnen Muttererde gerecht verteilt sind, sieht das ganze doch schon ganz annehmbar aus.

 

 

Was fehlt jetzt noch zum Glück? Ach ja - der Wachhund!

 

 

Daniel baut ihm ganz spontan gleich eine Hütte.

 

 

Nicht, dass Ruhe im Haus eingekehrt wäre, nein.

Wieso kommt, wenn ich draußen in der Sonne sitze und Daniel mal schnell aufs WC verschwindet,

da Wasser aus der Wand?

Tja - da muss wohl das Abwasser auch nicht ganz der Norm entsprechen...

Der Klempner wird's schon richten.

Ja, klar, ich lasse Ihnen mal meinen Boschhammer da, hacken sie mal die Leitung auf...

Nix lieber als das! Bloß wo geht die lang???

Opa weiß Rat und biegt sich sogleich aus zwei Fahrradspeichen ne Wünschelrute und schreitet damit

durch Bad und Küche. Ich zeichne an, wo er Wasser aufspürt. Dann Hammer frei. Ja nee, klar,

wenn man frisch gefliest hat, macht sich das am Besten, das alles wieder aufzuhacken.

 Die Fliesen waren ja im Sonderangebot, die gibt es jetzt nicht mehr.

 

 

Sieht alles bissel seltsam und eigenwillig aus da, ist aber hoffnungslos verstopft. Reicht aber nicht.

 

 

Und durch die gesamte Küche durch. Bis zum geht nicht mehr.

Muss man gesehen haben, so was.

Bissel c-Rohr der Feuerwehr, bissel Regenrinne, ein Klatsch Beton dazwischen...

 

 

Hier ist es feucht, da war eben gar nix dazwischen, aber das Rohr da geht bis raus. Ist ein robustes Aluminiumrohr der Abwasserwirtschaft.

Wer weiß, wo die das vorher "besorgt" hatten. Bei meinem Vorbesitzer wundert mich gar nichts mehr.

Zwischen dem Bauschutt zum Verfüllen tritt man schon ab und zu Scherben von Bierflaschen und anderem. Nun ja.

Jetzt weiß ich auch endlich, warum es im Keller so feucht war.

Das Trockenlegen hat ja auch ne Firma gemacht. 15 000 DM. Löcherchen gebohrt und so Silikonzeug reintropfen lassen.

Egal. Trocken ist es jetzt.

 

Draußen wird aber auch weiter gearbeitet. Daniel, mittlerweile stolze 18 Jährchen alt, ist der Meinung,

dass dieser Schuppen wohl unbedingt weg muss. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Vorschlaghammer.

 

 

Gut, dass der Junge kräftige Freunde hat. Endlich wieder Schuttcontainer.

 

 

Nun muss die Betonbodenplatte nur noch trocknen...

 

 

Na bitte, Baumarkt sei Dank. Dieser Schuppen sieht zwar nicht so dauerhaft, dafür aber viel besser aus.

 

 

Alles passt, wackelt und hat Luft. Und stets steht ein treuer Hund im Weg, der gestreichelt werden will.

 

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